Die Spülmaschine ist voll, aber die Kraft zum Ausräumen fehlt. Der Gang zum Supermarkt löst Herzklopfen aus, und die Post bleibt ungeöffnet. Wenn Angst oder Erschöpfung den Alltag lähmen, ist das keine Frage des Willens. Wir von City Concierge zeigen Ihnen, welche Hilfe es in Düsseldorf gibt und wie Sie die Haushaltshilfe bei Ihrer Krankenkasse beantragen.
Sie wissen nicht, ob bei Ihnen Kasse, Pflegekasse oder beides in Frage kommt? Erzählen Sie uns Ihre Situation. Wir sortieren die Möglichkeiten mit Ihnen, die Beratung ist kostenfrei.
Wenn Sorgen und Müdigkeit den Haushalt übernehmen
Nach der Apotheken Umschau zeigen sich Angststörungen durch anhaltende Anspannung, Grübeln und oft auch durch körperliche Beschwerden wie Herzrasen, Zittern oder Schwindel. Viele Betroffene meiden Situationen, die Angst auslösen, oder halten sie nur mit einer vertrauten Person aus. Für den Haushalt bedeutet das: Einkäufe, Behördengänge und Arzttermine werden aufgeschoben, obwohl sie dringend wären.
Wichtig für Sie: Die Behandlung legen Ihre Ärztin oder Ihr Therapeut fest, bei Angststörungen ist das nach der Apotheken Umschau häufig eine kognitive Verhaltenstherapie. Wir ersetzen diese Behandlung nicht. Wir nehmen Ihnen Aufgaben im Haushalt ab und begleiten Sie im Alltag, damit Sie Kraft für die Therapie behalten.
Burnout: Warum die Diagnose für Anträge zählt
Burnout ist nach den Angaben der Pharmazeutischen Zeitung keine eigenständige Krankheit. In der ICD-10 steht es unter Z73.0 als Problem der Lebensbewältigung, in der ICD-11 unter QD85 als Syndrom, das sich ausdrücklich auf Arbeit bezieht. Im Alltag wird die Erschöpfung dennoch real erlebt: Der Haushalt bleibt liegen, Mahlzeiten fallen aus, der Tag hat keine Struktur.
Für Ihren Antrag heißt das praktisch: Besprechen Sie mit Ihrer Ärztin, welche Diagnose festgehalten ist und welche Einschränkungen im Haushalt daraus folgen. Die Pharmazeutische Zeitung beschreibt Burnout als besondere Form der Erschöpfungsdepression. Zur Depression lesen Sie mehr in unserem Ratgeber Depression: Haushaltshilfe, Betreuung und Pflegegrad.
Sie haben schon einen Entlassbrief oder eine Bescheinigung, wissen aber nicht, was die Kasse damit anfängt? Fordern Sie einen Rückruf an. Wir schauen die Unterlagen mit Ihnen durch, kostenfrei.
Haushaltshilfe der Krankenkasse bei psychischer Erkrankung
Die Krankenkasse zahlt eine Haushaltshilfe nach § 38 SGB V, wenn Sie den Haushalt wegen einer Krankenhausbehandlung, einer Rehabilitation oder anderer Leistungen nicht weiterführen können. Auch bei schwerer Krankheit oder akuter Verschlimmerung kann ein Anspruch bestehen. Ob die Kasse eine psychische Belastung im Einzelfall als schwere Krankheit anerkennt, entscheidet sie selbst.
Diese Regeln nennen Gesetz und GKV-Spitzenverband:
- Bei schwerer Krankheit gilt der Anspruch längstens vier Wochen. Lebt ein Kind unter 12 Jahren oder ein behindertes, hilfebedürftiges Kind im Haushalt, sind es bis zu 26 Wochen.
- Der Anspruch besteht nur, wenn keine andere Person im Haushalt den Haushalt weiterführen kann.
- Bei schwerer Krankheit gibt es die Leistung nur, wenn kein Pflegegrad 2 bis 5 vorliegt.
- Versicherte ab 18 Jahren zahlen pro Tag 10 Prozent der Kosten, mindestens 5 und höchstens 10 Euro.
- Die Satzung einer Kasse kann weitere Fälle vorsehen (§ 38 Abs. 2 SGB V). Fragen Sie danach.
Eine ausführliche Erklärung finden Sie im Ratgeber Haushaltshilfe bei Krankheit nach § 38 SGB V. Wie der Antrag bei Ihrer Kasse läuft, steht auf unserer Seite zum Haushaltshilfe-Antrag.
Eine kurze Nachricht genügt: Schreiben Sie uns Ihre Krankenkasse und ob Kinder im Haushalt leben. Wir sagen Ihnen, welche Unterlagen Sie brauchen, und bereiten den Antrag mit Ihnen vor. Das ist kostenfrei.
Mehr als Wäsche und Einkauf: Begleitung im Alltag
Bei Ängsten ist oft nicht die Aufgabe selbst das Problem, sondern der Weg dorthin. Deshalb unterstützen wir nicht nur im Haushalt. Als Betreuungsdienst begleiten wir Sie im Rahmen der Alltagsbegleitung zum Beispiel zum Einkauf, zur Apotheke oder zu Terminen. Ein denkbares Beispiel (kein realer Fall): Jemand traut sich allein nicht mehr in den Supermarkt. Eine vertraute Betreuungskraft geht mit und der Einkauf gelingt.
Wir folgen dabei den Vorgaben von Ihrer Ärztin oder Ihrem Therapeuten. Ob und wann Sie Situationen schrittweise allein meistern, legt die Behandlung fest, nicht wir. Wir leisten Betreuung und Haushaltshilfe, keine Therapie und keine medizinische Pflege.
Pflegegrad bei Angst und Erschöpfung: Wann das ein Thema wird
Die Pflegeversicherung fragt nicht nach der Diagnose, sondern nach der Selbstständigkeit im Alltag. Nach § 14 SGB XI zählen auch psychische Beeinträchtigungen. Im Bereich Verhaltensweisen und psychische Problemlagen nennt das Gesetz ausdrücklich Ängste und Antriebslosigkeit bei depressiver Stimmung. Die Einschränkung muss dauerhaft sein und voraussichtlich mindestens sechs Monate bestehen.
Eine kurze Erschöpfungsphase genügt deshalb in der Regel nicht. Anhaltende, schwere Einschränkungen können dagegen den Antrag auf einen Pflegegrad sinnvoll machen. Welche Bereiche der Medizinische Dienst bewertet, lesen Sie in unserem Beitrag Pflegegrad bei psychischer Erkrankung. Wie Sie den Gutachtertermin vorbereiten, zeigt der Ratgeber zur Begutachtung, ergänzt durch das Pflegetagebuch.
Gerade bei schwankenden Tagen fällt es schwer, den Hilfebedarf zu beschreiben. Rufen Sie uns an, bevor Sie den Antrag stellen. Wir kennen die Abläufe in Düsseldorf und NRW und helfen kostenfrei beim Ausfüllen der Unterlagen.
Entlastungsbetrag: 131 Euro im Monat für Unterstützung im Alltag
Mit einem Pflegegrad, auch schon mit Pflegegrad 1, steht Ihnen nach dem Bundesgesundheitsministerium ein Entlastungsbetrag von bis zu 131 Euro im Monat zu, das sind bis zu 1.572 Euro im Jahr. Sie können ihn für anerkannte Angebote zur Unterstützung im Alltag nutzen. Nicht verbrauchte Beträge gehen in die Folgemonate über, am Jahresende noch offene Beträge bis zum Ende des folgenden Halbjahres.
Alles Wichtige zur Abrechnung steht auf der Seite Entlastungsbetrag in Düsseldorf. Mit Pflegegrad entfällt zwar die Haushaltshilfe der Kasse bei schwerer Krankheit, dafür greifen dann diese Leistungen der Pflegekasse.
Der Weg zum Antrag, Schritt für Schritt
- Sie rufen uns an und schildern, was im Alltag nicht mehr klappt.
- Wir klären mit Ihnen, ob die Krankenkasse (Haushaltshilfe) oder die Pflegekasse (Pflegegrad, Entlastungsbetrag) der richtige Weg ist.
- Sie holen bei Ihrer Ärztin die nötigen Nachweise. Wir sagen Ihnen vorher, was Ihre Kasse dafür verlangt.
- Wir bereiten den Antrag mit Ihnen vor und stimmen uns mit der Kasse ab.
- Die Entscheidung trifft die Kasse. Nach der Bewilligung starten wir mit der Hilfe, die Abrechnung läuft direkt mit der Kasse.
Unsere Beratung und die Hilfe bei den Antragsunterlagen sind kostenfrei. Besonders wichtig: Rufen Sie uns an, bevor Sie selbst einen Antrag stellen.
Lieber in Ruhe sprechen, wenn es Ihnen besser geht? Hinterlassen Sie Ihre Nummer. Wir rufen zurück, wann es Ihnen passt, werktags zwischen 8 und 18 Uhr.
Wenn Angehörige mitleiden
Partner, Töchter und Söhne springen oft ein, bis sie selbst erschöpft sind. Für den Anspruch nach § 38 SGB V prüft die Kasse, ob eine Person im Haushalt den Haushalt weiterführen kann. Planen Sie Entlastung deshalb früh ein. Tipps dazu finden Sie im Ratgeber Pflegende Angehörige entlasten.
Häufige Fragen
Zahlt die Krankenkasse eine Haushaltshilfe bei Burnout?
Das hängt von der Diagnose und dem Einzelfall ab. Burnout selbst gilt nicht als eigenständige Krankheit. Liegt eine schwere Erkrankung vor, etwa eine Angststörung oder Depression, kann eine Haushaltshilfe nach § 38 SGB V in Frage kommen. Die Kasse entscheidet nach Prüfung des Antrags.
Wie lange wird die Haushaltshilfe bewilligt?
Bei schwerer Krankheit längstens vier Wochen, mit einem Kind unter 12 Jahren bis zu 26 Wochen. Nach Klinik oder Reha richtet sich die Dauer nach dem Einzelfall und dem Bescheid Ihrer Kasse.
Kann ich beides haben, Haushaltshilfe und Pflegegrad?
Bei schwerer Krankheit nicht. Der Anspruch besteht nur, wenn kein Pflegegrad 2 bis 5 vorliegt. Mit Pflegegrad nutzen Sie stattdessen Leistungen der Pflegekasse wie den Entlastungsbetrag.
Helfen Sie auch bei der Beantragung eines Pflegegrads?
Ja. Wir erklären Ihnen den Ablauf, helfen kostenfrei beim Ausfüllen der Unterlagen und stimmen uns, wo gewünscht, mit der Pflegekasse ab.
Kommt jemand zu mir nach Hause?
Ja, wir kommen zu Ihnen nach Hause in Düsseldorf. Häufigkeit und Zeiten besprechen wir vorab mit Ihnen.
Quellen: § 38 SGB V Haushaltshilfe, GKV-Spitzenverband: Haushaltshilfe, § 14 SGB XI Pflegebedürftigkeit, Bundesgesundheitsministerium: Entlastungsbetrag, Apotheken Umschau: Angststörungen, Pharmazeutische Zeitung: Burn-out.
Mehr zu unseren Leistungen von City Concierge, Ihrem Betreuungsdienst in Düsseldorf: Haushaltshilfe und Alltagsbegleitung und Seniorenbetreuung.
Wir helfen Ihnen in Düsseldorf, den ersten Schritt zu gehen
Rufen Sie uns an, bevor Sie den Antrag stellen. Wir bereiten ihn mit Ihnen vor, stimmen uns mit der Kasse ab und rechnen direkt ab. Unsere Beratung ist kostenfrei, ebenso die Hilfe bei den Unterlagen. Mehr dazu auf unserer Seite zur Haushaltshilfe in Düsseldorf. Erreichbar sind wir Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr.

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