Stundenweise Betreuung für Senioren: Wochenplan statt 24 Stunden

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Die Mutter vergisst Termine, der Vater kocht kaum noch, und in der Familie fällt der Satz: „Dann muss wohl jemand rund um die Uhr da sein.“ Das ist verständlich, aber oft nicht nötig. Häufig reichen feste Zeitfenster in der Woche, in denen jemand Verlässliches kommt. Wir zeigen, wie ein Wochenplan aussehen kann und was er im Vergleich zur 24-Stunden-Betreuung kostet.

Bei City Concierge in Düsseldorf bereiten wir die Beantragung mit Ihnen vor und stimmen uns mit der Kasse ab.

Rufen Sie uns an, bevor Sie einen Antrag stellen. Wir besprechen kostenfrei, wie viele Stunden bei Ihnen sinnvoll sind, und helfen kostenfrei bei den Unterlagen.

Erst die Lücken zählen, dann die Stunden planen

Nehmen Sie ein Blatt Papier und teilen Sie einen gewöhnlichen Tag in Abschnitte: Aufstehen, Frühstück, Vormittag, Mittagessen, Nachmittag, Abend, Nacht. Markieren Sie nur die Abschnitte, in denen etwas schiefgeht oder schiefgehen könnte. Meist sind das zwei bis vier, nicht vierundzwanzig.

  • Mahlzeiten werden vergessen oder nicht mehr zubereitet.
  • Wege außer Haus (Arzt, Einkauf, Apotheke) gelingen nicht mehr allein.
  • Die Wohnung braucht regelmäßig Hilfe, damit Stolperfallen und Verderbliches nicht liegen bleiben.
  • Der Tag ist lang und leer, Gespräche fehlen.

Alles, was zu Ihrer Liste passt, kann Betreuung abdecken: Gesellschaft, Aufsicht, Begleitung und Hilfe im Haushalt. Das Gesetz nennt bei den anerkannten Angeboten zur Unterstützung im Alltag ausdrücklich Betreuung und allgemeine Beaufsichtigung sowie Unterstützung bei der Haushaltsführung (§ 45a SGB XI). Wie so ein Alltag aussieht, steht auch im Beitrag Alternativen zur 24-Stunden-Pflege.

Schicken Sie uns per WhatsApp Ihre Liste der schwierigen Tageszeiten. Wir sortieren sie kostenfrei mit Ihnen zu einem ersten Wochenplan.

Drei denkbare Wochenpläne im Vergleich

Die folgenden Zuschnitte sind denkbare Beispiele, keine realen Fälle. Welche Stunden bei Ihnen passen, klären wir im persönlichen Gespräch.

Modell 1: Die Anker-Besuche

Dreimal pro Woche zwei Stunden, jeweils um die Mittagszeit. Die Betreuungskraft kocht mit, erinnert an die vom Arzt verordneten Medikamente und räumt auf. Das passt, wenn jemand vor allem beim Essen und im Haushalt Unterstützung braucht.

Modell 2: Der strukturierte Alltag

Täglich ein bis zwei Stunden am Vormittag, dazu ein längerer Termin pro Woche für Einkauf oder Arztbesuch. Das gibt dem Tag Takt und passt zum Beispiel bei beginnender Vergesslichkeit.

Modell 3: Mix mit Tagespflege

An zwei Tagen besucht Ihr Angehöriger die Tagespflege, an den übrigen kommt stundenweise Betreuung. Zur Tagespflege lesen Sie mehr im Beitrag Tagespflege in Düsseldorf.

Welches Modell passt zu Ihrem Alltag? Fordern Sie einen Rückruf an, wir rechnen die Stunden kostenfrei mit Ihnen durch.

Was Rund-um-die-Uhr im Vergleich kostet

Die Verbraucherzentrale NRW nennt für eine Vollzeit-Betreuungskraft im Entsendemodell etwa 2.800 bis 3.500 € im Monat, bei direkter Anstellung mindestens 2.800 € (Stand 13.08.2026). Vermittlungsgebühren kommen oft hinzu. Hochgerechnet sind das mindestens 33.600 € im Jahr. Zudem darf eine einzelne Person nicht rund um die Uhr arbeiten: Werktags sind durchschnittlich höchstens 8 Stunden am Tag und 48 Stunden pro Woche zulässig, deshalb rät die Verbraucherzentrale zu einem „Pflegemix“ aus mehreren Personen. Mehr dazu im Beitrag 24-Stunden-Pflege Kosten in Düsseldorf.

Stundenweise Betreuung kostet nur, was tatsächlich gebraucht wird. Unseren Stundensatz nennen wir Ihnen im persönlichen Gespräch. Rechnen Sie dann einfach: Stunden pro Woche mal Stundensatz mal Wochen im Monat.

Welche Beträge Ihnen 2026 zur Verfügung stehen

Das Bundesgesundheitsministerium nennt für 2026 folgende Leistungen, die Sie für stundenweise Betreuung einsetzen können:

  • Entlastungsbetrag: bis zu 131 € im Monat, also 1.572 € im Jahr, ab Pflegegrad 1. Nicht verbrauchte Beträge gehen in das folgende Kalenderhalbjahr über (§ 45b SGB XI).
  • Gemeinsamer Jahresbetrag für Verhinderungs- und Kurzzeitpflege: bis zu 3.539 € im Jahr, ab Pflegegrad 2 (§ 42a SGB XI).
  • Pflegegeld: 347 € (Pflegegrad 2), 599 € (3), 800 € (4), 990 € (5) im Monat.

Bei Pflegegrad 2 kommen rechnerisch 1.572 € plus 3.539 €, also 5.111 € im Jahr zusammen, wenn beide Töpfe voll genutzt werden können. Das Pflegegeld bleibt davon getrennt. Es wird bei stundenweiser Verhinderungspflege laut AOK in voller Höhe weitergezahlt, solange die Ersatzpflege nicht mehr als 8 Stunden am Tag dauert. Voraussetzung ist, dass eine private Pflegeperson bei der Kasse als Hauptpflegeperson geführt wird. Details zum Ablauf finden Sie im Beitrag Verhinderungspflege beantragen. Mehr zum Entlastungsbetrag auf unserer Seite Entlastungsbetrag in Düsseldorf.

Welcher Topf bei Ihnen greift, hängt vom Pflegegrad und von der Familiensituation ab. Rufen Sie uns vor dem Antrag an, wir bereiten ihn kostenfrei mit Ihnen vor.

Wann Stunden nicht mehr reichen

Stundenweise Betreuung ist keine Antwort auf jede Lage. Wenn jemand nachts nicht allein bleiben kann, ständig beaufsichtigt werden muss oder regelmäßig körperliche Pflege braucht, sollte das Gesamtkonzept neu geprüft werden. Körperpflege und medizinische Versorgung übernehmen Pflegedienste, nach den Vorgaben der behandelnden Ärztin oder des Arztes. Wir ergänzen das mit Betreuung, Begleitung und Haushaltshilfe dazwischen.

Auch Nächte lassen sich teilweise abdecken, siehe Nachtbetreuung für Senioren zu Hause. Wenn der Pflegegrad noch fehlt oder nicht mehr passt, lohnt ein Blick in Pflegegrad beantragen: Ablauf und Fristen.

Unsicher, ob Stunden reichen? Lassen Sie sich zurückrufen. Wir schauen kostenfrei auf Ihren Alltag und nennen, welche Bausteine sich kombinieren lassen.

So starten wir mit Ihnen

Zuerst sprechen wir mit Ihnen über den Alltag und den Pflegegrad. Dann klären wir, welche Beträge für Sie infrage kommen, und bereiten die Antragsunterlagen mit Ihnen vor. Die Abstimmung mit der Pflegekasse übernehmen wir gemeinsam mit Ihnen. Beratung und Hilfe beim Ausfüllen sind kostenfrei. Danach legen wir Wochentage und Uhrzeiten fest und passen den Plan an, wenn sich der Bedarf ändert. Wie das bei Senioren aussieht, lesen Sie auch unter Betreuung für Senioren: Kosten und Finanzierung.

Häufige Fragen zur stundenweisen Betreuung

Wie viele Stunden pro Woche sind sinnvoll?

Das hängt von den schwierigen Tageszeiten ab. Für viele Haushalte genügen mehrere kurze Besuche zu festen Zeiten. Wir legen den Umfang im persönlichen Gespräch fest und passen ihn später an.

Zahlt die Pflegekasse stundenweise Betreuung?

Die Kasse erstattet Betreuung über den Entlastungsbetrag, wenn sie von einem nach Landesrecht anerkannten Angebot erbracht wird (§ 45b SGB XI). Ab Pflegegrad 2 kann zusätzlich Verhinderungspflege in Frage kommen.

Geht das auch ohne Pflegegrad?

Ohne Pflegegrad gibt es keinen Entlastungsbetrag. Dann ist Betreuung privat zu zahlen. Ob ein Pflegegrad beantragt werden sollte, klären wir kostenfrei im Gespräch.

Wie schnell kann es losgehen?

Sobald Pflegegrad und Beträge geklärt sind, planen wir die ersten Termine. Rufen Sie uns Mo bis Fr zwischen 8 und 18 Uhr an.

Quellen: Verbraucherzentrale NRW: Ausländische Betreuungskräfte, BMG: Übersicht Leistungsbeträge 2026, § 45a SGB XI, § 45b SGB XI, § 42a SGB XI, § 39 SGB XI, AOK: Verhinderungspflege.

Mehr zu unseren Leistungen von City Concierge, Ihrem Betreuungsdienst in Düsseldorf: Alltagsbegleitung und Seniorenbetreuung und Entlastungsbetrag.

Stunden statt Rund-um-die-Uhr: Wir planen mit Ihnen

Sagen Sie uns, wann der Tag schwierig wird. Wir erstellen mit Ihnen einen Wochenplan, bereiten die Beantragung vor und stimmen uns mit der Kasse ab. Beratung und Hilfe bei den Antragsunterlagen sind kostenfrei. Mehr zu unserem Angebot finden Sie unter Alltagsbegleitung und Seniorenbetreuung in Düsseldorf.

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